Huckel Hügel & Berge (6)

 Burgstädt – Göritzhain – Wechselburg 16 km

Wenden läst sich so manches im Leben, Hemdenkragen zum Beispiel oder Politiker, in unserem Fall wird eine ganze Etappe gewendet, der gastronomischen Gegebenheiten wegen. Führt trotzdem zum Ziel, obwohl wir uns diesmal davon entfernen. Klingt komisch ist aber so… sagt in solchem Fall die Maus. Angenehmer Nebeneffekt, es geht überwiegend bergab.

Auf schmalen, glitschigen Pfad stapfen wir am Hang entlang um den Flussbogen herum zur Stahlgitterbrücke, die Unwetter gezeichnet den Fluss überspannt. Gleich dahinter mündet der Chemnitzfluss in die Zwickauer Mulde. Nur noch ein Stück am Muldeufer, dann ist Wechselburg erreicht.

So starten wir also in Burgstädt, folgen dem Feldweg entlang der Bahnlinie in den „Studentenwald“, auch hier sind noch nicht alle Wege vom Windbruch befreit, geht aber gut voran im welligen Gelände. Am Chemnitzufer weiter auf der Bauernseite durch den Bogenviadukt der stillgelegten Chemnitztalbahn nach Göritzhain. Nun auf der rechten Uferseite im Chemnitztal weiter bis zur Göma, wo der Uferweg zunächst endet.

In der Bowlinggaststätte „Gut Holz“ trifft die zerstreute Wandergruppe nach und nach ein, bringt ordentlich Wegschlamm mit rein, die Gastwirtsleute Reichelt nehmen es gelassen. Mit Speis und Trank klappt’ s wie am Schnürchen, sind eben Profis die Reichelts!

 21. März 59 Teilnehmer  

 Wanderleiter Wolfgang Flohr

  Wandergruppe Kleeblatt

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 Bahnhofsgespräch: Zufriedene Miene beim Wanderleiter, Wetter passt, Einkehr ist in trockenen Tüchern.

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 Auf dem Feldweg entlang der Chemnitz- Bahn

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 …der Windbruch aus dem Sturmtief Friederike ist vielerorts noch aufzuarbeiten.

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 Am Reissfaserwerk Stein

 In Erinnerung an den Gasthof “Zum Goldenen Stern” blieb dessen Pforte an der Unteren
 Hauptstraße Göritzhain erhalten

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 In Göritzhain am Wiederbach

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 Horst zehrt vom erlaufenen Vorsprung und seiner Rucksackverpflegung.

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 Lobende Worte für Gastwirt Stephan Reichelt für hervorragender Gastronomie, bekräftigt mit der Urkunde

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 Es geht überwiegend bergab, in Burgstädt an der Bahnhofstreppe geht’s schon los damit.

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 Auch hier im Studentenwald das gewohnte Bild…

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 Die Bahnbrücke der ehemaligen Chemnitztalbahn Chemnitz- Göritzhain- Wechselburg

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 Brücke über den Chemnitzfluss in Göritzhain

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 Bahnhof Göritzhain ohne Gleise. Die Strecke wurde von der DB entwidmet, Eisenbahnfreunden zeigte
 die DB die kalte Schulter.

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 Die Bahnlinie Chemnitz- Wechselburg wurde 1998 eingestellt. Alle Bemühungen der Eisenbahnfreunde
 Chemitztalbahn e, V. die Strecke touristisch wieder zu beleben machte die DB durch Gleisdemontage
 zunichte. Nur kurze Teilstücke bei Schweizerthal- Diethensdorf sind noch in Betrieb durch ehrenamtliche
 Eisenbahnfreunde.

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 Die enteilte Spitzengruppe in Angesicht der St. Ottokirche Wechselburg

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diemaus

   Klingt komisch ist aber so

 Bild - Text - Gestaltung Werner Gelhaar