Rund um Leipzig (2)

Thekla – Mockau – Gypsberg – Neue Messe – Wiederitzsch – Lindenthal – Stahmeln 15 km

Der Jürgen Lorenz Klassiker Rund um Leipzig, diesmal links drehend um die Messestadt, heute die Nordroute mit den drei entdeckten Merkwürdigkeiten aus Rund um Leipzig 2014. Allen voran der amerikanischer Privatwald gefolgt vom tonlosen Klangkörper Agoraphon am Messehügel, zu guter Letzt der Tannenwald ohne Nadelgehölze. Wie man es auch dreht oder wendet, im Norden gibt es einiges zu entdecken und zu entschlüsseln.

Von der Endstelle der Linie 9 folgen wir den frisch lackierten roten Wegzeichen über die Parthe zur Stralsunder Straße, dann auf der grünen „Lomonossov-Dostojewski Schneise“ quer durch die Kleinsiedlung Mockau rüber zum amerikanischen Wald. Geradewegs quer durch und über den Gypsberg zum Messepark Nord, wo die sieben seltsame Röhren zum Himmel ragen. „Eine verstummte Klanginstallation“, informiert uns Norbert aus dem Pro Leipzig Büchlein von Jürgen Lorenz mit dem Titel: „Wandern im Leipziger Land“.

Nach der Vesperpause im Rund der Röhren geht’ s vom Haltepunkt Messe durch die Nord Siedlung Wiederitzsch zur nördlichen Rietzschke. Nun auf schmalem Pfad über Breitenfelder Feldflur zum Lindenthaler Tannenwald, diesem einstigen Militär Übungsgelände, wie zahlreiche Schützenmulden bis heute belegen. Beim Denkmal der 53. im gepflegten Halbrund der Gedenkstätte machen wir Rast, denken an die hier umgebrachten Antifaschisten aus fünf Nationen und gelangen auf durchweichtem Wegen um die Gartenanlage herum zum Tagesziel Stahmeln.

 14. April 36 Teilnehmer 

 Wanderleiter Norbert Fechner

 Naturfreunde Leipzig uuu

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 Der Weg entlang der Parthe ist nass, zu nass, also ohne Umschweife zur Stralsunder Straße.

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 Auf der Friedrichshafner Straße

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 Über den Gypsberg zum Messegelände

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 Ein Klangkunstwerk geschaffen vom Wiener Professor Leitner genannt Agoraphon, bestehend aus sieben
 Stahlrohren mit schrägen Öffnungen zur Kreismitte, wo sphärische Klänge zu hören waren. Leider ist das
 eigenwillige Objekt seit Jahren verstummt, auch die Erklärungstafel ist vom Sockel verschwunden.
 Immerhin wurde dem „Roten Organ am Messehügel“ ein neuer Anstrich gegönnt, vielleicht könnte der
 Klangkünstler Erwin Stache dem seltsamen Instrument neues Leben einhauchen, wie geschehen am
 Juttaturm Höfgen, dem Klangberg Etzoldsche Sandgrube und anderswo auch.

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 Durch die Lindenstraße in Wiederitzsch bei der römisch katholische Pfarrei St. Gabriel

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 …führt der Feldweg zur Salzstraße nach Breitenfeld

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 Scharbockskraut und Annemonen wetteifern im Lindenthaler Tannenwald um unsere Gunst

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 …zum Denkmal der 53, wo abgelegte Blumengebinde an das vorangegangene Gedenk Meeting erinnern.

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 Mit einer Gedenkminute beschließen wir unseren Aufenthalt am gepflegten Mahnmal.

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 Die Straße der 53 ist eine Buckelpiste, mutiert zum Seenbiotop bis vor zur Ortslage Lindenthal.

 Bild - Text - Gestaltung  Werner Gelhaar

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 Nennt sich Lomonossovstraße ist eine grüne Schneise durch die Kleinsiedlung Mockau.

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 Wo das Quelle Versandhaus einging hat sich Momox etabliert, handelt mit gebrauchten Büchern und CD’ s

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 Bei den Naturfreunden kreisen Leckerlies aus dem Lande Lenins.

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 Von der nördlichen Rietzschke …

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 Auflaufen lassen am Grünen Ring in Lindenthal

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 Mit etlichen rot-weißen Wegmarkierungen führt der Lorenzweg zielsicher durchs alte Übungsgelände…

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 Auch Norbert Fechner legt für die Naturfreunde Leipzig einen Blumenstrauß ab.

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 So akribisch exakt nutz Antje ihr Startbuch als Wandertagebuch.

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 Wassertürme als stumme Zeitzeugen der Dampflokzeit am Güterbahnhof Stahmeln.