Glauchau Steinerne Kuh

    St. Egidien – Rümpfwald – „Steinerne Kuh“ – Forsthaus – Glauchau 19 km

Der Kult um den Heiligen Ägidius ist vielfältig verwoben, gesichert scheint, er lebte zusammen mit einer Hirschkuh als Einsiedler in einer Höhle am Rhonedelta. Bei einer Treibjagd hatte er sich schützend vors Tier gestellt, wurde dabei von einem Pfeil getroffen. Der König fühlte sich schuldig und stiftete als Sühne für den Jagdunfall ein Kloster für den Ägidius. So kam auf Umwegen auch St. Egidien zu seinem Namen und die Überleitung zur Wanderung ist geknüpft. Selbst wenn die „Steinerne“ da oben im Wald gar kein Gehörn hat.

Wir queren den Lungwitzbach und gewinnen von der Glauchaer Straße aus schnell an Höhe. Im Rümpfwald zunächst in Richtung Lichtenstein, dann rechts ab zur Steinernen Kuh. Ein gepflegter kleiner Rastplatz umgibt den durch Verwitterung modellierten Monolithen. Eine Runde ums Waldgeviert, dann dem gelben Wanderzeichen nach zum Forsthaus. In der behaglichen Gaststube mit dem Hirschgeweihleuchter finden alle Platz, mit der Bewirtung geht’s flott voran, auch dank präziser Vorbestellung. Na dann auf zum Bismarckturm!

Der überragt mit 45 m Höhe die Baumwipfel mühelos, ist derzeit aber geschlossen. Wir belassen es beim Wickipedia- Foto, ärgern uns nicht weiter über den entgangenen Rund- um- Blick. Der Corolapark- Weg führt uns hinunter zur Stadt Glauchau, wo das öffentliche Leben auf dem Weihnachtsmarkt pulsiert. Und wie! denn der komprimiert den Trubel ums Fordere- und Hintere Schloss und am Kirchmarkt an nur drei Tagen. Vom vereinbarten Treff schwärmen Alle aus zu Schlosshof und Markplatz, wo von der Festbühne Blasmusik erklingt und der Männerchor los legt. Noch ein Besuch der St. Georgenkirche, dann ist die kurzweilige Stunde vorüber und wir trollen uns zum Bahnhof.

 8. Dezember 28 Teilnehmer 

  Wanderleiterin Regina Schneider

 Wandergruppe Elsteraue

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 Keine 30 Leute in St. Egidien... Kein Wunder, wieder keine Ankündigung in der Leipziger Volkszeitung!

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 Über den Lungwitzbach zur Glauchauer Straße…

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 …die noch vor dem Eulenhaus nach oben führt. Wie in der ganzen Region um Glauchau war hier die Textilindustrie das Hauptgewerbe, im Hintergrund die ESDA Strumpfwerke.

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 Durch den Rümpfwald mit dichtem Fichten und Lärchenbestand zum Forsthaus.

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 Über ein reichhaltiges Wanderwegenetz verfügt Glauchau

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 Kleines Haus am Wald- Morgen komm ich bald- wenn alle Glocken erklingen im Tal ♫♫

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 Auf dem Erzgebirgsweg mit Sicht zum Turm

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 Noch ein Volkslied gefällig? Es zogen auf sonnigen wegen ♫♫

 Eine Stunde auf Weihnachtmarkt- Pirsch, Regina lässt uns an der langen Leine.

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 Schloss Forderglauchau

 Die junge Gemeinde bei der Laienspielprobe in der St. Georgenkirche

 Bild - Text - Gestaltung Werner Gelhaar  

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