Huckel Hügel & Berge (16)

  Klingenthal – Aschberg – Weitersglashütte – (Wildenthal) 14 km

Wir nähern uns diesmal dem Fichtelberg vor allem höhenmäßig. Weil er seit Lauter nicht mehr gesichtet wurde, gelingt es auch heute nicht vom 32 m hohen „Otto- Hermann- Böhm- Turm“ auf dem Aschberg (936mNN), denn der ehrgeizige Zeitplan setzt andere Akzente. Dafür entschädigt uns der Panoramablick vom Plateau der Aschbergschänke auf den Musikwinkel Klingenthal, wo unsere Tour beginnt.

Von der Jugendherberge auf dem Aschberg machen wir einen Abstecher ins Böhmische Gebiet zur Triangulationssäule der Königlich Sächsischen Landvermessung, dann dem Grenzweg BRD- Ĉesko folgend zur Rast am Sattel Großer Rammelsberg, 935mNN. Der Weg folgt jetzt exakt den Zacken der Grenzlinie, nennt sich nach der „Großen Pyra“ Kammweg, bis zum

 26. September 54 Teilnehmer

 Wanderleiter Wolfgang Flohr 

 Wandergruppe Kleeblatt

Hochmoor NSG „Großer Kranichsee“. Halbseitig um die Talsperre Carlsfeld herum geht’s über deren Staumauer auf dem Kammweg weiter nach Weitersglashütte.

Nach kurzer Busfahrt zum Zielort Wildenthal erwartet uns in der schnuckeligen „Schmugglerstub“ eine Bewirtung vom Allerfeinsten. In der heimatlich ausgestalteten Gaststube, mit Hänge- Pyramide überm Kachelofen, ist es eine Augenweide die emsigen beiden Wirtsfrauen bei ihrer Arbeit zu sehen, mit welcher Leichtigkeit und Freude sie uns bedienen. Eine wahre Wohlfühloase im Tal der Großen Bockau, von uns verziert mit einem extra Wander- Sternchen.

Das wird natürlich mit einer Urkunde bekräftigt.

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 Mit Elan geht’s auf die ersten 150 Höhenmeter rauf zum Aschberg…

 …wo auf der Aschbergstraße recht schnell die eigene Betriebstemperatur erreicht ist.

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 Zum Aussichtsturm? „Da gehen Sie die Straße bis zum Waldrand, dann den Pfad rechts nach oben“.

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 …eben da, wo Otto Hermann Böhm mit seinem Turmvorhaben scheiterte, wurde bereits 1929 die
 Jugendherberge auf dem Aschberg gebaut. Jetzt mit dem verglasten Speiseraum- Anbau versehen.

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 Schon 1894 gab es erste Bestrebungen eine Aussichtsturm auf dem Aschberg zu errichten, erst 1999
 kam das Projekt zur Ausführung. Die Plattform in 27 m Höhe bietet einen Rundblick übers Vogtland,
 das westliche Erzgebirge und das Fichtelgebirge…

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 Die Königlich- Sächsische Triangulierungssäule diente 1862-1890 der Landvermessung in Sachsen.

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 Rastplatz an der Wegegabelung Carlsfeld- Mühlleithen…      

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 …alles ist gut, so lange der Holzstapel hält.     

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 Der Grenzverlauf ist mit Grenzsteinen sichtbar markiert, auf tschechischer Seite mit Warnschildern.

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 Der allerletzte Fingerhut (Digitalis) der Region in Vollblüte

 Geborgene Grenzsteine aus der Streusiedlung Weiterswiese, die 1928 der
 Talsperre Carlsfeld weichen musste.

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 Die schmucken Schopftintlinge lässt Pilz- Horst gewähren, sind ja auch echte Hingucker.

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 An der Brücke über die Wilzsch, der Bach speist die Talsperre Carlsfeld.

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 Am 22.Juni 1998 fegte ein Tornado über das Westerzgebirge/ Vogtland. Er zog über
 Hammerbrücke, Jägersgrün und Tannenbergsthal. verursachte Millionen Schäden.

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 Die Trinkwassertalsperre Carlsfeld ist die höchst gelegene Talsperre in Sachsen.

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 Die Natur holt sich den alten Grenzweg zurück

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 Mit der Wohlfühloase Schmugglerstub hat Wolfgang wieder ein sehr glückliches Händchen bewiesen...    Das Team um Frau Rudolf bekommt die Urkunde für freundliche Bedienung bei erstklassische Küche.

 Da hüpft das Fotografenherz!

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Bild - Text - Gestaltung Werner Gelhaar