Tote Täler

Kleinjena – Großwilsdorf – NSG „Tote Täler“ – Rödel - Freyburg 15 km

Kalktrockenrasen mit seltenen Pflanzen- und Insektenarten, so kennt der Besucher die „Toten Täler“ bei Freyburg. Dazu gehört aber auch der Rödel, eine Hochfläche über Balgstädt mit steil zur Unstrut abfallenden Trockentälern. Dort oben wurde seit alters her der Muschelkalk für den Naumburger Dom, die St. Wenzelkirche und die Klosterkirche Schulpforta gebrochen. Diesmal lenkt Wanderleiter Holdi bei seiner ersten öffentlich geführten Wanderung die Aufmerksamkeit neben den bekannten Orchideenarten auf diese Hochfläche mit Wildpferd Beweidung.

 19. Mai 32 Teilnehmer 

 Wanderleiter Friedhold Schmidt

 Wandergruppe Taucha

Von Kleinjena steigen wir auf dem Fuchslochweg nach Großwilsdorf hinauf, wo uns eine unverhoffte Beköstigung erwartet. Braut Alexandra (alias A. Merkel !) bietet aus ihrem vorangegangen Polterabend Fettschnitten feil, die bis auf einen klitzekleinen Rest vom Wandervolk weggeputzt werden. Nun durch die Ackerflur der Agrargenossenschaft mit dem anliegenden Forst zum Infopunkt „Wildpferdweide“. Durch den schmalen Pfostendurchlass betreten wir das weitläufige, etwa 1qkm große Weidegelände. Bei der Aussichtsplattform schweift der Blick übers Gelände, eine stattlicher Herde Koniks nähert sich grasend mit ihren Fohlen. Ganz ohne Scheu.
Im weiteren Verlauf geht’s nach „Mr. Bean Art“ einmal im Kreis umher am Draht, dann rückwärts. Verdrehter Wegweiser oder Navigator? Sei’ s drum, bei so schönem Wetter ist einmal mehr der Weg das Ziel, nur Balgstädt ist raus. So nehmen wir halt den direkten Weg am aufgelassenen Steinbruch längs, dann runter ins schöne Freyburg zur Einkehr im Restaurant „Am Unstrut- Wehr“.

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 Immer ein Hingucker, die entzückenden Häuserzeile von Kleinjena

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 Der Versuch einer Lagebestimmung gelingt hier noch locker.

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 Braut Alexandra,

 zwischen Polterabend und Vermählung mit ihrem Herzblatt „Merkelmann“

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 Das „Weiße Waldvöglein“ als ausdauernd wachsender Rhizomgeophyt bevorzugt die Selbstbestäubung.

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 Weit verbreitet auf der Karstfläche, der anspruchslose Wiesensalbei.

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 Wildpferde (Koniks) halten das Weidegelände im Sinne des Naturschutzes frei wuchernden Bewuchs

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 Auf der Suche nach dem Balgstädt- Durchschlupf durchs Wiesenknopf Territorium und immer…

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 Den Fuchslochweg fanden wir unten frisch gemäht vor, ein Dank an die emsigen Helfer.

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 Wie die Toten Täler zu ihrem Namen kamen, seriöse Forscher wenden sich mit Grausen

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 Der Naturlehrpfad benennt alle durch den NABU kreierten „Bäume des Jahres“

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 Ein Selfie in Ehren kann niemand verwehren.

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 „Ein Bett im Kornfeld, das ist immer frei…“

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 Hier hat der Wanderer die Wahl: links geht’s zu den Orchideen oder rechts zu den Wildpferden.

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 Der Ameisenbläuling ist ein seltener Schmetterling, braucht den Großen Wiesenknopf als Wirtspflanze.

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 … am Draht entlang, mit dem purpurnen Knabenkraut als Randerscheinung.

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 Behagliche Einkehr auf der Sonnenterrasse vom Restaurant „Am Unstrut- Wehr“

 Freyburg mit dem Bergfried „Dicker Wilhelm” und der Neuenburg

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 Bild - Text - Gestaltung
   Werner Gelhaar