Goseck

Leißling – Schloss Goseck – Sonnenobservatorium – Henne – Blütengrund – Freyburg 19 km

Flussfähren haben etwas Romantisches an sich, sind aber ein aussterbendes Fossil, schon wegen der hohen Kosten. So entschied man sich auch in Leißling für eine Brücke über die Saale nach Lobitzsch, die Wanderern und Radtouristen den Weg ebnet, um das Saale- Unstrut Gebiet für sich zu erschließen.

Vom neuen Schmuckstück führt uns der Weg durch die Wiesen der Saaleaue, dann mit schmalem Steig hoch zum Igelsberg. Das ganze Panorama der Auenlandschaft von Schönburg bis Naumburg liegt vor uns, Zeit für eine lehrreiche Buchwald Geostudie übers Triasland. Eine Wegbiegung weiter erreichen wir Schloss Goseck mit dem stattlichen Ginkgobaum im Schlosshof. Der Hangweg mündet nun

  21. Juli  40 Teilnehmer 

 Wanderleiter Wolfgang Buchwald

 WG Donnerstagsfreunde Auewald

in den Gosecker Forst ein, an der gestutzten Kastanie rechts ab im Zickzack runter zum Palisadenrund des Sonnenobservatoriums Goseck.                         Zurück zur „Stummelkastanie“ nun aber westwärts durch den Hochwald, dann mit dem unvermeidlichen Stück Straße runter zur Henne, wo an der Weinverkostung einfach kein Weg vorbeiführt. Das kühle Helle ist wegen Preishürde hier tabu, meint sogar Wolfgang und nimmt den Dornfelder.

Weiter im Großjenaer Blütengrund entlang der Weinlagen zum Steinernen Album, dann hoch über der Unstrut zur zweiten Einkehr im Max Klinger Weinbergcafé mit schweifendem Blick von der Terrasse. Das winzige Bistro unterm Kaminhäuschen hält alles vor was Wanderer so begehrt, auch für Bockwurst mit Semmel ist man sich nicht zu schade. Nun weiter dem Uferweg folgend, hinter der Brücke auf Kleinjenaer Seite, nach Freyburg zur Burgenlandbahn.

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 Start und Begrüßung an der Leißlinger Bahnsteigkante mit einigen neuen Gesichtern

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 Der lang ersehnte Fördermittelbescheid ermöglichte die Realisierung des Brückenprojektes in 12/ 2016.

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 Auf dem Fährweg durch die Auewiesen nach Lobitzsch

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 Auf dem Hangweg vom Igelsberg zum Schloss Goseck…

 Wolfgang Buchwald erläutert die Hebung des Buntsandsteines aus dem Muschelkalk Flachmeer des
 Trias vor 250 Mio Jahren so anschaulich, als sei er selbst dabei gewesen.

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 …das aus der Burg aus dem 9. Jahrhundert hervorging, dann als Kloster bis 1540 bestand hatte.

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 Aussicht von der Schlossterrasse auf Schönburg und Naumburg jenseits der Saale

 Der Gikgobaum wurde von Graf Zech im Schlosshof gepflanzt als er das Objekt 1840 erworben hatte.

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 Der Doppelpalisadenring mit Ringgraben wurden nach Ausgrabungen von 1991 nachgestellt.

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 Die Kreisgrabenanlage aus 4800 v. Chr. zeigt die Darstellung der Sommer- und Wintersonnenwende,
 dazu den Frühlingsanfang, was für die Feldfrucht Vorbereitung als wichtiger Zeitraum gilt.

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 …nur keinesfalls vor unserem Ort, den Strom nehmen wir aber gerne. Es grüßen die Ignoranten.

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 Ekkehard und Uta als Gralshüter an der Landhauspforte, das passt originell in die Gegend.

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 Ein Stückchen Straße nach unten zur Henne, na und!

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 An der Weinlage „Naumburger Sonneneck“ im Großjenaer Blütengrund.

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 Genießer und Motivsuchende auf der Wohlfühlzone vom Max Klinger Weinberg.                Der Leipziger Grafiker, Maler und Bildhauer lebte und arbeitete hier von 1903 bis zu seinem Tod im Jahre 1920.

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 Auf dem Unstrut Uferweg, im Hintergrund die Dorfkirche von Großjena

 An der Neuenburg auf dem letzten Teilstück zur Bahnstation Freyburg

   Bild - Text - Gestaltung Werner Gelhaar

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