Glauchau - Waldenburg

    Glauchau – Remse – Grünfelder Park – Waldenburg 16 km

  21.Oktober 23 Teilnehmer 

 Wanderleiter Regina Schneider 

   Wandergruppe Elsteraue

 

Mit Schulfreundin Ursel aus behüteten Meeraner Kindertagen nimmt Regina noch mal den Streckenplan zur Seite, der uns in den 113 ha großen Grünfelder Park führen wird, den Graf Otto Carl Friedrich von Schönburg- Waldenburg vor den Toren seiner Residenzstadt Waldenburg errichten ließ. So entstand mit seiner Gattin Henriette Eleonore Elisabeth Gräfin Reuß ab 1780 der Sommersitz der Grafenfamilie im englischen Stil, den Graf Otto nach seiner Englandreise „Greenfield“ nannte.

Wir lassen Glauchau mit seinem Vorort Reinholdshain hinter uns, folgen der Zwickauer Mulde durchs Grün der breiten Aue nach Remse. Von der Grünfelder Straße links ab, mit einem Abstecher zum Elisenteich geht’s rein in den Grünfelder Park. Erster Halt am Parkschlösschen mit Turm im italienischen Stil, dann zum eigentlichen Parkeingang dem Portal „Der stillen Naturfreuden“, wie es der Fries in goldenen Lettern verkündet. Es folgt das Badehaus, bewacht von zwei steinernen Löwen mit Legionärskopf. Der Reigen setzt sich fort mit Felsengrotte, Freilichttheater und Alexanderstein, mündet schließlich ins Gasthaus „Glänzelmühle“ zur Einkehr.

An langer Tafel im Versorgungszelt wird unsere Engelsgeduld auf eine harte Probe gestellt. Nach einer Runde Ruhigstellungskorn kommen dann doch noch die georderten Gerichte in bester Qualität rüber. Nun aber los, hoch zum Mausoleum, dann am Schwanenteich raus aus dem weitläufigen Park und hinein in die Muldenperle mit der einzigartigen Turmsilhouette. Eine Runde durchs Töpferviertel mit Stippvisite der Werkschau Peter Tauscher, dann nach Kurzbesuch im Residenzschloss zum Endziel Altstadtmarkt.

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 Glauchau erhält diesmal nicht die volle Aufmerksamkeit, die es verdient hätte, eine weitere
 Regina- Wanderung wird sich der Stadt annehmen.

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 Auf dem linken Uferweg der Zwickauer Mulde durch die grüne Aue nach Remse…

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 Das Schlösschen lies Fürst Otto Viktor an Stelle des Lustschlosses erbauen.

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 Das Portal zum Grünfelder Park mit der Überschrift “Den stillen Naturfreuden”

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 …der Ort entstand mit dem Benediktiner Nonnenkloster „Rother Stock“, erstreckt sich über
 beide Seiten der Mulde, eine Brücke verbindet die beiden Ortsteile.

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 Noch mal den Plan checken mit Schulfreundin Ursel aus Meerane

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 Das Gleis der ehemaligen Muldentalbahn von Glauchau nach Wurzen, ab 1990 schrittweise
 stillgelegt. Die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH hat den Gleiskörper von der DB gepachtet,
 bemüht sich seither vergebens um eine Teilwiederbelebung für den Tourismus.

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 Am Badehaus lässt der Architekt seiner Phantasie mit Engelsputten freien Lauf. iii

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 Die Felsengrotte

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 An der Freilichtbühne finden 500 Besucher Platz, gespielt wird 2019 unter anderem „Rapunzel“

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 Der Alexanderstein zählt zu den ältesten Staffagen im Park,
 erinnert an den früh verstorbenen erstgeborenen Prinzen.

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 Lange Tafel, lange Geduldsphase, aber beste Stimmung im Gasthaus “Glänzelmühle” beim
 Überbrückungsschnaps vom Haus,

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 Am Schafteich, einer von vier Teichen im Parkgelände.

 Das Mausoleum ließ Fürstin Henriette für ihren „einzigartigen Otto“ bauen, Beisetzungen
 fanden hier wegen aufsteigendem Grundwasser nie statt.

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 Die Figurengruppe an der Töpferstraße aus der Werkstatt des
 blinden Töpfermeisters Walter Richter in Waldenburg.

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 Das Rathaus Waldenburg am Marktplatz

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Bild - Text - Gestaltung
  Werner Gelhaar

 Das Residenzschloss Waldenburg

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