„Immer am Wasser entlang…Floßgraben - Wanderung“   

„Neue Linie“ - Floßgraben Mündung - Weiße Brücke – Waldsee Lauer - Adlertor – Cospudener Ostufer – Neue Harth – Zwenkauer See – Zwenkau Schützenhaus

Sportwanderung im Wandel der Zeit oder niemand mag mehr 135 km Markierung anzwecken, wie noch im LWK 20 vorgesehen. Und das ist gut so! Dafür gibt es drei geführte Touren zur Wahl. Wanderherz was willst du mehr.

Die „Mittelgruppe“ startet 9 Uhr an der LVB und wer Wolfgang Flohr kennt weiß auch, da wird so allerhand Heimatwissen eingeflochten, immer dabei als ständiger Begleiter der Batschke Floßgraben.

Mit der Hakenbrücke über die Pleiße zum Wolfswinkel, dazwischen ein Abstecher zum historischen Grenzstein Leipzig- Markkleeberg von 1729 und zur Kläranlage, wo wiederum der Floßgraben als Mischwasserspender maßgeblich beteiligt ist. Am

 18. Januar – 266 Teilnehmer  

Wanderleiter für drei Touren 

1) Willy Ehrig- 26 km  2) Wolfgang Flohr- 16 km  3) Regina Schneider- 11 km

Mahnmal „KZ- Außenlager Markkleeberg“ gedenken wir der hier internierten Frauen, auch mit dem zur Tradition gewordenen „Gedenkapfel“. Auf dem Equipagenweg, ganz ohne Drängelgitter der Waldbahn, zum Kees’ schen Park mit einem Seitensprung zum Waldsee Lauer.

„Unverhofft kommt oft“… diesmal am Kirschallee- Eck beim Streuselkuchen Depot, gepaart mit der Teebar aus frühen 7-Seen Wandertagen. Da staunt der Wanderer nicht schlecht und lässt sich’ s trefflich munden. Gruß zur Bäckerei Jens Herzog, der beste sächsischer Streuselkuchen! Nach Adlergang und Adlertor folgt der Cospudener See bis hin zum Hafen Zöbigker. Nun durch die Neue Harth auf der alten Koburger Straße mit Unterquerung der A 38 zum Rastplatz am Kaiserweg. Immer dabei der Floßgraben, trocken ja, aber das wird wieder…irgendwann. Eben alles relativ, auch der BER brauchte seine Zeit.

Um den Zipfel der Lagune herum, das streckt sich, nur noch hoch aus der Tiefe des Tagebaus in die Stadt Zwenkau. Manche Gasse von früher gibt es nicht mehr, trotzdem finden wir hin zum Grillmeeting am Schützenhaus, dazu wie auf wundersame Weise, zeitgleich mit der Willy - 26 km - Gruppe.

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Ausgestattet mit Lautsprecher und Sprechfunk begrüßt Wolfgang die 16 km Wanderer.

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Wolf Günter gibt Hilfestellung am wackligen Rednerbaumstamm

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Der Grenzstein markiert die Stadtgrenze Leipzig- Markkleeberg

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Das Vereinshaus der SG LVB ist 2016 abgebrannt, jetzt kurz vor der vor der Neubaueröffnung.

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An der Hakenbrücke über die Pleiße

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Vergatterung. Klaus wird als Schlussläufer in seine verantwortungsvolle Funktion eingewiesen.

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Der Wolf vom Wolfswinkel, Sockelzitat „Hier wurden im Jahre 1720 die letzten Wölfe gesichtet“.… dazu diese gelungene Zeitgenössische Darstellung am Kabelverteiler vom Grafitti Künstler Marc Knust aus Markkleeberg, der im Auftrag der Stadt schon so manche anonyme Fläche zum Juwel veredelt hat.

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Auch hier gab es Konzentrationslager. Im „KZ- Außenlager Markkleeberg“ waren 1944 - 1945 etwa 2000  Frauen zwischen 15 und 30 Jahren inhaftiert. Am 13. April 1945 wurde das Lager aufgelöst und die Frauen auf den Todesmarsch nach Theresienstadt geschickt.

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Die Streuselkuchen- Teebar am Kirschallee- Eck.

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Die standhafte Wolfgang Flohr Traubeneiche von Zöbigker.

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Am Hartheck

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Die Schutzbehausung am Kaiserweg

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Kleine Spiegelfechterei auch gern mal belächelt, freut mich sehr.

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Die Überlebende Jüdin Zahava Szász erinnert sich in ihrem Buch „Snow Flowers“

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„Es regnete in Strömen, als wir uns Leipzig näherten. Man führte uns über kleine       Waldwege, und wir gingen nachts, sodass wir nichts sahen und nicht gesehen wurden. Wir konnten die Erschöpfung und die Ungewissheit fast nicht ertragen. Wir sahen nichts von Leipzig, als man uns um die Stadt herum führte. Wir durchquerten ein menschenleeres Gebiet und nur das Geräusch der Marschierenden störte die Stille der Nacht. Aus der Ferne nahmen wir die Lichter von Häusern wahr. Wir dachten an die Glücklichen, die in Freiheit lebten und in ihren Betten schliefen.

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„Für mich sind Schneeblumen Güte und Taten der Menschlichkeit, die es in dem Lager sogar unter den rauesten Bedingungen gab. Das Marmeladenbrot, das ein deutscher Ingenieur heimlich an die Maschine meiner Schwester legte, - der kostbare Apfel, den unsere Lagerschwester Elza Reich mit uns teilte, ...“

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Ausgelassene Freude an der klassischen Passage am Adlertor, aber der vorne passt off.

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Auf dem Cospudener Ostuferweg zum Hafen Zöbigker

Der Gautzscher Postkartenblick von der Lauerschen Straße zur Lutherkirche

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Auf der alten Koburger Straße, früher Fernstraße F 2.

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Die A 38 Brücke über den Floßgraben, noch ohne Wasser.

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Neu- Zwenkau im Würfelbaustil zeigt sich über der Lagune

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Der Batschke Floßgraben am Brühl, früher auch Mühlgraben genannt.

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Die Willy Ehrig Gruppe über 26 km am Aussichtspunkt „Zwenkauer See“, am Ende der Alten Eythraer Straße. Foto: Sabine Schulze Wandergruppe Leos Rucksacktruppe. Gut gemacht Sabine!

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Das Grillmeeting am Schützenhaus beschließt den Wandertag erfolgreich nach neuem Konzept.

 Bild - Text - Gestaltung Werner Gelhaar

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