Schleußig – Weiße Elster – Zschocher-Berg – Fortunabad – Knauthain 10 km

Die aktuelle Wanderung führt durch die „Flusslandschaft des Jahres 2021“, als eine Art virtueller Wanderpokal, den die NaturFreunde Deutschland alle zwei Jahre ausloben, um die jeweilige Region in den Fokus der Aufmerksamkeit zu stellen. Diesmal gilt die Prämierung drei Jahre, wird vom Fluss Lippe an die Weiße Elster weitergereicht, endet somit 2022. 

Wir starten in Schleußig, verlassen den Inselstadtteil an der Elsterbrücke Rödelstraße mit erstem Stopp am Doppeladler Kleinzschocher, dann durchs Küchenholz zum Hain der Jahresbäume. Mittendrin haben die Naturfreunde mit einem Spenderbaum zur Leipziger Begrünung beigetragen. Durchs Hahnholz im Volkspark Kleinzschocher rauf zur ehemaligen Deponie Küchenholz. Mit 54 m über Grund einer der künstlichen Leipziger Berge, mit spärlicher Aussicht auf die Umgebung, alles dicht zugewachsen. Bequemer Abstieg an der Westflanke, dann am Elsterufer entlang durch den Gutspark Großzschocher zur Kleingartensparte „Badeweg“.

Längs durch die Anlage zwischen Zickmantelschem Mühlgraben und Weißer Elster zum Körnerstein.

Hier wurde der Dichter Theodor Körner während der Völkerschlacht bei Leipzig schwerverwundet aufgefunden, nach dem das Lützowsches Freikorps bei Kitzen in einen französischen Überfall geriet. Der Weg führt auf tiefem Geläuf durchs Waldstück „In den Schönen“ zum ehemaligen Fortunabad, das wir halb umrunden. Weiter auf schmalem Uferpfad zwischen Reitgestüt Knauthain und Weißer Elster zum Endziel der gediegenen Wanderung in Knauthain.

Der hohe Zuspruch verdeutlicht erneut, dass dem Verein mehr solche Kurz- Wanderungen gut tun würden, um auch unseren nicht mehr so leistungsfähigen Wanderern eine Teilnahme zu ermöglichen!

 16. Oktober - 32 Teilnehmer 

 Wanderleiter Jürgen Lorenz    

  NaturFreunde Deutschland OG Leipzig

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Start in Schleußig, dem Inselstadtteil das nur über Brücken Verbindung zu Leipzig hält.

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Der Doppeladler an der Antonienstraße

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Durch das Küchenholz zum Spenderbaum der NaturFreunde Deutschland im Hain der Jahresbäume.

Die Initiative „Hain der Jahresbäume“ wurde 1989 ins Leben

gerufen endete 2014 mit der Präsentierung der Traubeneiche.

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Ingrid hat zwei dieser seltenen, aber nicht essbaren Milchorangen aufgefunden.

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Zur stark verwitterten Aufschrift Liebe und Freude am „Liebesdenkmal“ im Rittergutspark

 hat Wolfgang Maylack eine eigene Interpretation aus seinem Literaturfundus beizutragen***

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Der steile Aufstieg zur Zschocher-Halde von der Küchenholzallee zum Gipfelfindling.

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Interessiert lauscht Heinz dem Kochrezept Austausch zwischen Christa und Wolfgang

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Am Körnerhaus Huttenstraße.

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Fachwerkhaus Buttergasse 44 mit Ackerbürger Windfahne (siehe Hintergrundtapete)

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Das Mahnmahl Körnerstein

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Am Ufer der Weißen Elster unter der Waldbahnbrücke

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Südausgang für Fußgänger am Kleingarten Verein Badeweg

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Im Forstbereich „In den Schönen“

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Richtig Helga, gute Fotos gelingen nur Horizontal Format, wie hier am ehemaligen Fortunabad. Es entstand 1920 aus stillgelegten Lehmgruben, verfiel in den Kriegsjahren.

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Das Silber- Hufeisenpferd vom Reitgestüt Knauthain

Der Knauthainer Mühlgraben an der Ritter-Pflugk-Straße

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„Liebessäule“ Rittergutspark

*** Die stark verwitterte „Liebessäule“ trägt in Abweichung

zur offiziellen Version, die Aufschrift Liebe und Friede, soll

auf ein geheimes Liebesverhältnis zwischen dem Gutsherren

und einem Dienstmädchen Namens Elfriede zurückzuführen

sein, meint unser langjähriger Wanderleiter Wolfgang Maylack.

Bild - Text - Gestaltung Werner Gelhaar

Der Rote Weg Rund um Leipzig

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