Güntersdorf – Kötschlitz – Dölkau – Zweimen – Raßnitz – Gröbers 17 km

Die Wanderung führt uns diesmal durch eine ländlich geprägte Landschaft im südlichen Sachsen- Anhalt mit weiten Feldern und kleinen Dörfern, dazu ein geheimnisvolles Märchenschloss das der Wanderer nur vom Zaun aus betrachten kann.

Wir starten in Güntersdorf am länderübergreifend beliebten Einkaufspark Nova Eventis, kommen nach der Querung vom Saale Elster Kanal nach Kötschlitz mit seinem Erscheinungsmerkmal Annenkapelle und Rittergutstor. Auch einen Bahnhof gab es hier bis 1998, dann wurde die Nebenbahn Leipzig- Merseburg eingestellt, die verbliebenen Bahnschwellen erinnern daran. Ein Stück auf historischem Kopfsteinpflaster dann mit Stopp am Schloss Dölkau nach Zweimen an der Alten Luppe. Der Weg führt nun an der Kriegsgräber-

Gedenkstätte Zöschen vorbei zur Rast auf halber Strecke am Raßnitzer See, der aus dem stillgelegten Tagebau Merseburg Ost entstanden ist.

Am Nordufer geht’s rüber über die Weiße Elster nach Raßnitz, eines der zahlreichen Orte die sich zwischen Schkeuditz und Ammendorf am rechten Flussufer aneinander reihen. Es folgt ein schnörkelloser Feldweg über freie Feldflur zum Ansitz am Horizont in der Gemarkung Schkopau- Kabelsketal. Noch drei Zacken auf der Fahrstraße dann ist das Tagesziel Gröbers erreicht.

 25. Januar – 26 Teilnehmer

geführt Andreas Schwipps

Wandergruppe Leipziger Dienstagwanderer

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Start am Einkaufspark Nova Eventis. Aus dem Saale Park hervorgegangen und nach mehreren Erweiterungen auch beliebt bei uns Sachsen am Bus- und Bettag

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Über die Kanalbrücke nach Kötschlitz. Sehenswertes Merkmal hinterm Rittergutsportal, die Graffitomauer mit dem Blauen Greif im Ortswappen.

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Schloss Dölkau lädt ein…schön währs, bis zum Löwenzaun und keinen Schritt weiter.

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Gereimtes vom Zweimener Heimatwächter: Bitte lärm nicht kreuz und quer, auf und ab im Wald umher wozu gibt es sichre Wege? Denk ans Wild und sein Gehege!

 Furchtbar ist desFeuers Macht, drum gib auch aufs Zündholz acht! Speisereste Glas Papier, bitte lass das doch nicht hier,

zu Natur und Umweltschutz passt kein Abfall und kein Schmutz.

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Kriegsgräber Gedenkstätte vom NS- Arbeitslager Zöschen, wo 500 Zwangsarbeiter aus Polen, Bulgarien und Griechenland den Tod fanden.

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Aus dem Tagebau Merseburg Ost entstand Raßnitzer See

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Mit Flechtmatten wird die Nordböschung gegen Rutschungen stabilisiert.

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Schnurgerade führt die aufgeweichte Flurstraße nordwärts zum Wendepunkt am Jagdansitz. Im Hintergrund der Justitzvollzug „Jugendanstalt Raßnitz“

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Auf Asphalt zum Tagesziel… nicht ideal, aber Schlamm mag nun niemand mehr.

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Bild - Text - Gestaltung Werner Gelhaar