Huckel Hügel & Berge (12)

 Bernsbach – Schwarzwasser – Aue – Bad Schlema – Schneeberg 17 km

   Baustelle in Bernsdorf, der Bus kommt nicht durch zur Lauterer Straße, bleibt am alten Blechwerk stehen. Ein Anwohner beschreibt Wolfgang den Weg zum Startpunkt mit dem Zusatz: „S’is aber noch e Stigge hinne…“. Am Sonnenblick wird es offenkundig, die historische Bergbauregion ist auf dem Sprung ins digitale Zeitalter, denn Glasfaserkabel kommt hier unter den Asphalt.

   Auf der Felsstraße nun raus aus Bernsdorf und hinein ins Schwarzwassertal. Vom Wehr aus folgen wir dem weiten Flussbogen zum Wasserkraftwerk an der Hakenkrümme. Eine Rohrleitung nimmt den direkten Weg dahin und legt den Flussbogen nahezu trocken. Vom Steinbruch bröselt Schotter vom Band, wir queren den Niederpfannenstiel und sind nun in Aue. An der Nickelhütte und dem Gymnasium vorbei zur Schwarzwasser Mündung in die Zwickauer Mulde, dann relaxen mit Kaffeepause am Anton- Günther- Platz.

   Am „Denkmal der 33“ bei der Gellertstraße gelangen wir zum Flößergraben. Der Weg folgt dem Kunstgraben durch die dicht bewaldete Hanglage zur Kirche Wildbach. In Bad Schlema nun aufwärts um das Gebäude der Barfußschuh- Fabrik herum, dann wieder abwärts zum Schlemafluss. Auf gepflegten Wegen geht’s durch den Kurpark zur Einkehr ins Huthaus. Dann werden die Beine schwer, doch St. Wolfgang muss einfach sein!

   Die Kirche Schneeberg auf dem Felssporn als Superlativ der Tour (Urkunde wenden!) darf nicht fehlen, dumm nur dass die Kathedrale 17 Uhr schließt. Da bleibt es bleibt bei einer Umrundung.

 18. Juli 58 Teilnehmer 

 Wanderleiter Wolfgang Flohr

 Wandergruppe Kleeblatt

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 Vorverlegter Start am Bernsbacher Gewerbeblock, dem einstigen Blechwerk.

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 Auf der Felsenstraße mit Blick in die Lauterer Luft

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 Kleine Kartenkunde mit Kiebitzen am Geländer zum Bahngleis nach Aue

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 Smarte Pause am Anton- Günther- Platz, Buspilot Steffen spendiert eine Kaffee Runde.

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 Am Ehrenhain der Bergleute, die beim schwersten Grubenunglück der Wismut 1955 ums Leben kamen.

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 Hier geht’s voran, das schnelle Internet hält Einzug mit Glasfaserkabel, freie Gewerbeflächen vorhanden!

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 Das Schwarzwasser vom Fichtelberg, wird im Kraftwerk Hakenkrümme zur Stromerzeugung genutzt.

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 Die Bahnhofstraße von Aue an der Schwarzwassermündung

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 Hier heißt die Lavada Flößergraben, versorgte das Bergbaurevier mit Brennholz durch Scheitholzflößen.

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 Hier stand das Fördergerüst vom Wismutschacht 250, 33 Bergleute wurden Tod geborgen.

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 Die Martin Luther Kirche von Wildbach mit geflügelten Fresken des
 LUKAS und MARKUS unter den gotischen Fenstern.

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 Im Kurpark auf dem ehemaligen Haldenkegel befindet sich das Sonnensegel als zentrale Ruhezone.

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 Die „Huthaus Wirtin“ zeigt sich als wahre Frohnatur, wird für gute Gastronomie mit einer Urkunde geehrt.

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 Auf dem Bergbau- Sanierungslehrpfad ins Schlematal mit Infotafeln zur
 Situation während der Wismut Zeit

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 Am Planetenweg stand bis 1950 die Dorfkirche von Oberschlema, sie musste wegen Bergsenkung erst
 gesperrt später ganz abgerissen werden.

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 Auf dem Rathausplatz in Schneeberg zur legendären St. Wolfgang Kirche

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Bild - Text - Gestaltung  Werner Gelhaar

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