Tiefenau – Köselitzer Teiche – Ochsenbusch – Görzig – Barockgarten - Schloss Zabeltitz 14 km
Die Niederlausitz zwischen Fläming und Elbe ist reich gesegnet mit Wasser jeglicher Form. Rund ein Dutzend Teiche reihen sich nahtlos aneinander im Dreieck Grödel Floßgraben - Geißlitz Rödelkanal. Verbunden und entlastet durch ein Netz an Fließgewässern, das es nun zu erwandern gilt.
Unsere Tour startet am Bahnhof Tiefenau und führt über offene Feldflur zur Teichlandschaft nördlich von Köselitz. Zwischen Hosch- und Toffelsteich führt der Weg um den Feldteich herum zur Feldscheune, dann jenseits der Dorfstraße in den Ochsenbusch. Erste Zwischenrast am Rastplatz Rödelkanal, dann am Waldsaum entlang nach Görzig.
Das muntere Dörfchen reiht sich um die Dorfkirche als ältestes Gebäude, punktet mit der historischen Dorfschmiede und einer gepflegten Storchenchronik. Heuer gibt es vierfachen Nachwuchs im Horst, der vom Storchenpapst Matthias Mart unter großer Anteilnahme beringt wird. Auf der Unteren Straße raus aus Görzig und durchs Birkenwäldchen zur Großen Röder. Während Doris nach Alternativen fahndet, nehmen wir Drei den direkten Weg zum Schlosspark.
Das Palais im Renaissancestil mit Teichfontaine und Grünanlagen zieht die Blicke auf sich, daneben die St.-Georgen-Kirche und das Alte Schloss. Das ließ Kurfürst Christian als Jagdschloss erbauen, nachdem er aus einem Schuldenberg der Adelsfamilie Pflugk in den Besitz Zabeltitz gelangte. Eine Wandertour mit Hinternissen, die im Gedächtnis haften bleibt.
28. April - 33 Teilnehmer
Wanderleiterin Doris Petran
Wandergruppe Leipziger Dienstagswanderer
Vom Bahnhof Tiefenau zu den Köselitzer Teichen Zwischen Hoch- und Toffelsteich in den Ochsenbusch
Trinkpause am Waldsaum beim Rastplatz Geißlitz-Röderkanal
Die Große Auwaldtour führt über die Große Röder nach Görzig
Ein munteres Dörfchen mit sehenswerten Vorgärten, schlichter Staffelkirche im Gottesacker und der Storchenchronik von Mathias Mart
Entlang der Kleinen Röder zum Geißlitz - Rödelkanal
Erkundungstour nach einer Alternativroute nach Zabeltitz.
Weiter zu dritt vom Regulierungssiel über die Große Röder in den Barockgarten Zabeltitz.
Das Alte Schloss wurde durch mutige Anwohner vor der Vernichtung gerettet.
Die Spätgotische Dorfkirche St. Georgen bekennt sich zum Status „Offene Kirche“.
Unterm Kreuzgewölbe die Kanzel mit geschnitzten Motiven der vier Evangelisten, Matthäus-Markus-Lucas und Johannes
Abschied von Zabeltitz zur Landpartie mit Bus 467 mit Schulkindern über deren Dörfer nach Priestewitz
Tim und Noah präsentieren ihren neuen Stundenplan, dann geht’s über Land: Nasseböhla, Stroga, Uebigau, Strauch, Skäßchen und Skaup nach Großenhain.