Runde durchs Naumburger Trieasland
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Naumburg - Almrich - Schulpforte - Bad Kösen - Göttersitz-Weinberge - Rossbach - Naumburg 18 km

Der Rundkurs führt von Naumburg aus durchs Triasland und zeigt uns die Saale Unstrut Weinregion mal aus einem anderen Blickwinkel. Unterhalb der Saale-Ilm-Platten geht die Tour über die Weinberge zum Scheitelpunkt der Runde nach Bad Kösen, dann am linken Saaleufer zurück zum Ausgangspunkt.

Von der Naumburger Bahnhofsvorstadt geht es auf dem Finnewanderweg zunächst nach Almrich, dann entlang der Kleinen Saale nach Schulpforte. Die große Platane zieht wie stets die Blicke auf sich, dazu das Jubiläum „100 Jahre Pförtner Bund“.

Der Verein ehemaliger Schüler und Förderer der Landesschule gründete sich 1926, setzt sich mit Spenden und Beiträgen aktiv für den Erhalt des Schulstandortes ein. Es folgt eine Runde durch die Klosterkirche mit  dem gestalteten Bleiglasfenster, dann jenseits der B87 über den Köppelberg zum Wendepunkt der Tour in Bad Kösen.

Auf dem unteren Weinbergweg geht es links der Saale zum Landesweingut Kloster Pforta, gleich dahinter unser Rastplatz unterm Göttersitz. Ein künstlicher Milan kreist über den vollreifen Reben um Vogelschwärme zu verschrecken. Weiter durch die Randsiedlung Weinberge zur Weinverkosung in der Straußwirtschaft Zedler unterm Weinberg Steinmeister. Verbleibt der Feengrotten-Kyffhäuser-Weg zur Roßbacher Straße wo sich jenseits Saale- und Bahnbrücke die Rundwanderung schließt.

1. September - 28 Teilnehmer

Wanderleiter Günter Näther

Allgemeiner Wanderverein Leipzig für VLW - WG Leipziger Dienstagswanderer

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Punkt neun Uhr starten wir am Bahnhof Naumburg, Uta und Eckehard vom Naumburger Dom bleiben heute mal links liegen…

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…auch das Weltkulturerbe rückt auf dem Finnewanderweg in den Hintergrund.

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Ein Garten mit exotischen Pflanzen bringt die tropische Sahelzone nach Almrich, der Klimawandel steht Pate.

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Am ehemaligen Gasthof Zur Linde biegen wir ein in den Weg der Zisterzienser entlang der Kleinen Saale nach Schulpforta.

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Was gibt’s denn da zu lachen, das ist der Klopstockbrunnen, benannt nach dem Dichter und Humanisten Johann Friedrich Klopstock, der in Pforta die Schulbank drückte. 

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Die Platane von Schulpforta ist umgeben mit lyrischen Texten, der dritt größte deutsche Baum ist für seine Fans Mentor und Beichtvater zugleich. Diese eindrucksvolle Huldigung möge es belegen.   

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Zwischenrast im Schulhof der ehemaligen Fürstenschule, heute Landeschule Pforta, wo Klopstock und Nietzsche ihr Grundwissen paukten.    

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Die Klosterkirche Schulpforta war bis zur Säkularisierung 1540 das zentrale Gotteshaus des Zisterzienserklosters.    

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Wanderpfad mit Hindernissen zu den Weinbergen am Köppelberg wo die süßen Trauben reifen.   

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Sind wir denn noch richtig hier…aber ja doch Günter hat alles im Griff, vom Köppelberg geht’s steil abwärts zur Saale nach Bad Kösen  

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Kurze Verschnaufpause an der Kleinen Saale, dann kommt die Mittagsrast am Weinberg unterm Göttersitz wie gerufen. 

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Schattige Weinverkostung in der Straußwirtschaft von Dörte Maria Zedler am Saalberg „Mons Omnium Sanctorium“.

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Weine aus der Winzergenossenschaft werden kredenzt, aber auch der alkoholfreie Most ist hier zu haben weiß Maria.

Werner Gelhaar

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