Der Loben
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Hohenleipisch – Der Loben – Altes Moor – Seerosenteiche – Düne – Plessa 13 km

Der Loben ist ein Naturschutzgebiet im südlichen Brandenburg, entstanden durch die letzte Eiszeit. Deren verlandete Seen entwickelten sich zu einem Moorgebiet nördlich von Hohenleipisch, das wir im weiten Bogen nach Plessa durchqueren. Das Sumpfgebiet ist mit einem natur belassenem Wegenetz gut erschlossen, sein Erlebniswert verengt sich uns auf Krügers Tongruben, das Alte Moor, die Seerosenteiche und die Düne der Endmoräne.

Wir verlassen Hohenleipisch auf der Döllinger Straße zum Bahnhof, folgen dem Klosterberg entlang der tiefer gelegten Bahnlinie zu Krügers Tongruben, dann schnurgerade zum Abzweig Altes Moor. Ein Brettersteg führt zur Aussichtsplattform am westlichen Zipfel wo Sumpfporst, Flatterbinse und Schnabelried zu hause sind. Nun quer durch den Kiefern- Birkenwald zur ebenerdigen Rast am Floßgraben, denn Sitzgelegenheiten findet man vergebens im Loben.

Weiter in südlicher Richtung entlang der Seerosenteiche durch die offene Niederlausitzer Heidelandschaft, wo in der abgelegenen Stille auch mal ein Kranich ruft und die verliebten Erdkröten dem Laichgewässer zu streben. Eine letzte Zwischenrast am Abhang der Düne im welligen Bergland der Endmoräne, dann kommt die Wegmarke aus den beiden Schloten ins Blickfeld, entpuppt sich als historisches Kraftwerk. Nun nur noch runter zum Zielbahnhof Plessa.

24. März - 10 Teilnehmer

Wanderleiter Klaus Siebeneichner

Wandergruppe Hopfenberg

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Bus 679 bringt uns von Elsterwerda zur Ortsmitte von Hohenleipisch, dann runter zum Neuen Bahnhof.

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Auf dem Klosterberg zur Villa beim verlassenen Forsthaus

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Zwischenstopp bei Krügers Tongruben mit Kontaktaufnahme zum Restaurant Landhaus Plessa

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Das Alte Moor zeigt sich in seiner morbiden Schönheit.

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Durch den Kiefermischwald mit Birken reichlich durchmischt und zahlreichen Ansitzen zur Schwarzwildjagd. 

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Die Birkenallee am Floßgraben, wo Klaus nach alter Sitte das Volkslied „Wenn alle Brünnlein fließen…“ anstimmt. Das deutsche Volksliedgut fand auch beim Memo-Video: „Unsere Wanderfreundin Martina Schwind“ seine zentrale Würdigung. Siehe unten.

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Entlang am Seerosenteich, benannt nach den Teichrosen die sich am Ufer sehr geschickt verbergen. 

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Die Erdkröten im Liebestaumel.                                                        Letzte Rast am Dünenabhang der Endmoräne 

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Das Kraftwerk Plessa lieferte seit 1927 Strom bis zu seiner Abschaltung 1992. Es gilt als Zeitzeuge der Kohleverstromung und wurde mit den beiden 80 Meterschloten zum technischen Denkmal erklärt Die Kohle kam auf Bandanlage aus der Grube Agnes nördlich von Lauchhammer. Derzeit werden keine Führungen im Erlebnisbergwerk angeboten.

Wikipedia: Erlebnisbergwerk Plessa

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Autor Werner Gelhaar

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