Auf Bibertour durch den Auwald (1)
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Schkeuditz – Klingelborn – Elsterbrücke – Brandlinie – Wehlitzer Brücke – Maßlauer Linie – Altscherbitz 13 km

Unter Johannes seiner sachkundigen Führung sind wir im NSG Luppeaue dem Biber auf der Spur. Als größtes europäisches Nagetier bevorzugt er bewaldete Uferauen, lebt als Pflanzenfresser streng vegetarisch. Mit seinen nachwachsenden selbstschärfenden Nagezähnen fällt er Bäume um an Astrinde und Blätter zu gelangen. Das übrige Astwerk wird zu Staudammbau und Bau seiner Biberburg benutzt. Erste Fraßspuren zeigen sich uns am Elsterdamm bei der Mittelbrücke.

Am Klingelborn geht’s raus aus der Stadt und über die Elsterbrücke rein ins Naturschutzgebiet Luppeaue. Auf dem Uferdamm zum ersten Halt an der mächtigen Buche mit überwallenden Fraßspuren. Gestenreich stimmt Johannes  seine Ausführungen an, die Bildmappe mit gesammelten Werken immer im Anschlag. Dankt seiner markanten Stimme auch in allerletzter Reihe gut zu verstehen. An der Brandlinie zwingt der durchfeuchtete Waldsaum zur Umkehr, weiter auf der Maßlauer Linie zur Wehlitzer Brücke beim Elster Altarm. Hier wird Hannes fündig, wir sehen den Biber Arbeitsplatz aus aller nächster Nähe.

Sabines Senfkörner nehmen den Bus in Wehlitz, wir folgen der Maßlauer Linie über freie Wiesenflur zur Altscherbitzer Brücke, dann hoch zum Park Altscherbitz wo die naturkundliche Tour endet.

14. Februar - 35 Teilnehmer

Wanderleiter Klaus Siebeneichner

NuKLA-Guide Johannes Hansmann

Wandergruppe Hopfenberg

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Vom Rathausplatz Schkeuditz durch den Schießgraben runter zum Klingelborn

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Gestenreich stellt Hannes sein Biberroute dem geneigten Publikum vor                  Über die Weiße Elster Brücke ins Naturschutzgebiet Luppeaue        

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Erste Fraßspuren am Ufer der Weißen Elster. Starkbäume sind eher untypisch, jüngere Stämme bis 15 cm Durchmesser werden bevorzugt umgelegt.        

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Auf der Brandlinie mit der Wandergruppe “Senfkörner” unterwegs zum internen Biberrevier, der durchnässte Waldsaum zwingt alsbald zur Umkehr.        

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Über die offene Wiesenflur folgen wir der Maßlauer Linie zur Elsterschleife bei Wehlitz.       

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Beim dicht bewachsen Ufersaum am Wehlitzer Gegenufer findet sich in Gute Stube der Biber       

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      An den Hinterläufen hat der Biber eine Doppelzehe als Kamm zur Fellpflege.       Seine Biberburg im Uferbereich mit Zugängen unter Wasser und Entlüftung nach oben. 

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      Auf dem Elsterdamm zum Forstbereich Walm am Altarm der Weißen Elster bei Wehlitz  

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      An der Uferkante zeigt sich der Arbeitsplatz der Nagetiere aus der Nähe.   

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      Eskordiert vom Uwe helfen Bärbel und Bodo dem „Senfkörnchen“ aus dem dichten Uferdschungel, harmlose Hindernisse sollten folgen. 

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      Vom Künstlerdomizil Opal im ehemaligen Bürgergarten über die instand gesetzte Holzbrücke der Weißen Elster zum Endziel Altscherbitz. 

Werner Gelhaar

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